GRAMASTETTEN. Am 3. November findet um 19.30 im Gramaphon das erste Agenda 21-Netzwerktreffen für die Region Mühlviertel statt. Motto des Abends ist Agenda 21 LebensART – vielfältig & bunt.
Das Mühlviertel ist ein Paradebeispiel für intensives und erfolgreiches Engagement im Agenda 21-Prozess. Die Agenda 21 im Mühlviertel ist eben vielfältig und bunt. „Das sind die besten Voraussetzungen für die Veranstaltung eines Agenda 21-Netzwerktreffens, um Erfahrungen in der Projekt- und Prozessarbeit auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen“, sagt Uli Böker, Bürgermeisterin der Marktgemeinde Ottensheim und Agenda 21-Sprecherin der Region Mühlviertel. Bei diesem ersten regionalen Zusammentreffen sollen sich die Teilnehmer/innen Anregungen holen und voneinander lernen, um die Agenda 21 weiter zu stärken. Neben Agenda 21-Projekten werden am Marktplatz der Mühlviertel Projekte auch die regionalen Entwicklungsprozesse Bioregion Mühlviertel und Mühlviertler Ressourcenplan vorgestellt. Diese beiden Initiativen bilden gemeinsam mit der Agenda 21 das neue und einzigartige Nachhaltigkeitsnetzwerk im Mühlviertel. „Die Partnerschaft zielt darauf ab, Nachhaltigkeit in der Region sichtbar und greifbar zu machen. Projekte und Initiativen sollen verknüpft werden, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen“, erklärt Karin Traxler, Regionalmanagerin für Nachhaltigkeit und Umwelt in der Region Mühlviertel.
Agenda 21-Netzwerktreffen Mühlviertel
Programm:
19.30 Uhr Begrüßung
19.40 Uhr Ziele und Motivation des Netzwerktreffens
19.50 Uhr Zusammenarbeit in Netzwerken
20.00 Uhr Agenda 21 kennen lernen
20.15 Uhr Präsentation ausgewählter Projekte und Gemeinden
21.15 Uhr Runder Tisch
21.30 Uhr Gemütlicher Ausklang mit Agenda 21-Schmankerln des NaturCulinarium Lichtenau
Bildtext:
Wie vielfältig und bunt die Agenda 21-LebensART im Mühlviertel ist, werden die Projektpräsentationen beim Agenda 21-Netzwerktreffen zeigen.
(Fotocredit: www.kon-text.at)
Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Bereits 100 oberösterreichische Gemeinden haben Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.
Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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