VORCHDORF. Am 11. November macht das Projekt Culture on the Road Station in der Agenda 21-Gemeinde Vorchdorf. Von 13.00 bis 18.00 Uhr finden im Jugendzentrum (JUZ) und in der Kitzmantelfabrik Vorchdorf drei Workshops statt. Die Jugendlichen können zwischen Hip Hop/Rap, Video und Rechtsextreme Symbole/Zeichen/Mode/Diskriminierung wählen.
Das Projekt Culture on the Road setzt bei dem an, was Jugendliche interessiert: Musik, Mode und die Freizeitwelt. In den Workshops können sie das eigene kreative Potential austesten. Es werden aber auch die Schattenseiten der jugendkulturellen Lebenswelten thematisiert. „Bei Culture on the Road wird daher auch ein Workshop zum Thema Diskriminierung angeboten. Das passt sehr gut, denn ein Schwerpunkt in unserem Agenda 21-Zukunftsprofil ist die Integration aller Bürger/innen“, sagt Agenda 21-Kernteamleiter Christan Neuwirth.
Im Workshop Hip Hop/Rap werden Rhythmus-, Reim- und Dynamik-Übungen angeboten. Im Workshop Video lernen die Jugendlichen die Grundlagen im Umgang mit Kamera, Schnitt und Film-Vorbereitung und Dreharbeiten. Um Symbole, Zeichen und Kleidung, die von Rechtsextremen oft verwendet werden, geht es im Workshop Rechtsextreme Symbole/Zeichen/Mode/Diskriminierung. Expert/innen aus der politischen Bildung arbeiten mit jungen Menschen aus Jugendszenen wie Hip-Hop, Skateboarding, Techno, Punk oder Gothic zusammen. Sie sprechen mit Ihnen über Themen wie Rechtsextremismus, Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Homophobie, Gewalt und Demokratie.
Culture on the Road
Jugendzentrum (JUZ) Vorchdorf und Kitzmantelfabrik Vorchdorf, 11. November
Programm
13.00 bis 18.00 Uhr Arbeiten in den drei Workshops:
Hip Hop/Rap (20 Jugendliche)
Video (10 Jugendliche)
Rechtsextreme Symbole/Zeichen und Mode (20 Jugendliche)
18.00 Uhr Präsentation der Raps und Video-Mitschnitte
19.00 Uhr Come together mit DJ Gamma
Anmeldungen zur den Workshops unter: 0699/19065864 und kontakt@christianneuwirth.at
Bildtext:
Bei den Workshops von Culture on the Road ist viel Spaß garantiert.
(Fotocredit: www.culture-on-the-road.de)
Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Bereits 100 oberösterreichische Gemeinden haben Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.
Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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