BAD ZELL. „Wir wollen ab dem Jahr 2017 energieautark sein!“ – Dieses ambitionierte Ziel hat sich der im Frühjahr gegründete Verein „Energie Bad Zell“ gesetzt, der aus dem Agenda 21-Prozess hervorgegangen ist. Eine der ersten Aktionen des Vereins war die Durchführung einer Energiebefragung im gesamten Gemeindegebiet zur Erhebung der Ist-Daten.
Basierend auf diesen Daten plant der Verein „Energie Bad Zell“ im Herbst eine Reihe von Veranstaltungen zu den Themen Dämmung, Sanierung, Fotovoltaik, Windenergie und Biowärme. „Unsere Ziele sind Information und Bewusstseinsbildung“, sagt Obmann Andreas Pilz. „Wir wollen sowohl Sprachrohr als auch Ansprechpartner in allen Energiefragen sein.“ Pilz’ Stellvertreter Martin Moser sieht den Verein als „verlängerten Arm der Gemeinde“, der sich um Information für die Bürger/innen im Bereich Erneuerbare Energie kümmert. Die in den örtlichen Haushalten durchgeführte Energiebefragung wies mit 67 Prozent übrigens eine sensationelle Rücklaufquote auf und zeitigte einige interessante Ergebnisse: Ein Drittel der Befragten kann sich vorstellen, künftig in eine Gemeinschaftsanlage für alternative Energie zu investieren. Sieben Hektar südliche Dachfläche würden für die Nutzung von Sonnenenergie zur Verfügung stehen.
Wichtigstes Ziel ist und bleibt die Energieautarkie, die in Bad Zell ab dem Jahr 2017 erreicht sein soll. „Schaffen wollen wir das durch Energiesparen, Energiesparen und nochmals Energiesparen“, betont Obmann Pilz.
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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