BAD HALL. Unter dem Titel „Gemeinden mit Weitblick?!“ findet am Dienstag, 21. Oktober, im Gästezentrum Bad Hall (Trinkhalle) eine interessante Veranstaltung zum demografischen Wandel in unserer Gesellschaft statt. Diskutiert werden mögliche Folgen für die Region Steyr-Kirchdorf.
Die alten Menschen werden immer mehr, die jungen immer weniger. Dazu zeichnet sich eine klare Wanderungstendenz in die Städte ab. Welche Auswirkungen wird der demografische Wandel auf den ländlichen Raum haben? Wie können sich die Gemeinden auf die veränderten Rahmenbedingungen einstellen? Fragen wie diese werden am Dienstag, 21. Oktober, im Gästezentrum Bad Hall (Beginn: 18 Uhr) erörtert und zur Diskussion gestellt.
„Dieser Impulsabend soll als Anstoß für nächste Entwicklungsschritte in der Region dienen“, sagt Gerda Weichsler-Hauer, 2. LPräs. und Obfrau des Regionalforums Steyr-Kirchdorf, das gemeinsam mit dem Regionalmanagement Oberösterreich und der Agenda 21 als Veranstalter auftritt.
Die wissenschaftlichen Daten und Fakten zum demografischen Wandel liefert Dr. Michael Schöfecker von der Abteilung Statistik des Landes Oberösterreich. Praktische Beispiele aus anderen Regionen sollen als Impuls dienen. Mag.a Maria Stipper (Stadtwerke Judenburg) und MMag. Arnulf Hasler (EU-Regionalmanagement Obersteiermark West) zeigen, wie im so genannten Judenburg-Projekt mit dem Thema Demografie umgegangen wird. Mit konkreten Umsetzungsmöglichkeiten hat sich auch die Gemeinde Lengau (Bezirk Braunau) auseinandergesetzt. Bürgermeister Erich Rippl wird das Projekt „Jung sein – älter werden am Land“ vorstellen.
Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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