Frühjahr 2001
2000
Sensibilisierung und Information der Gemeinden
2001
Start der LA 21-Prozesse durch das von Ideenkreis Schleedorf entwickelte Netzwerk-Modell, das sich wie folgt beschreiben lässt: Jede Gemeinde erarbeitet ihre eigene LA 21. Ergänzend dazu entstehen je nach Bedarf gemeindeübergreifend Projekte, Strukturen aber auch Beziehungen zwischen den einzelnen Akteuren. Eine Trägergruppe von 4 bis 6 Personen je Gemeinde wird in einem gemeindeübergreifenden Lehrgang ausgebildet um die einzelnen Prozessschritte wie Sensibilisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Stärken-Schwächen-Analyse, Erarbeitung von Visionen, Zielen und Maßnahmen und Start von Leitprojekten eigenverantwortlich umsetzen zu können. Ergänzend dazu verfügt jede Gemeinde über ein Kontingent an Vor-Ort Betreuungsstunden durch den Prozessbegleiter. Auch wenn der Koordinationsaufwand um vieles größer ist als in Einzelgemeinden und Durststrecken nicht zu vermeiden sind, liegen die Vorteile des LA 21-Netzwerkansatzes auf der Hand: Intensive Betreuung bei verhältnismäßig geringen Kosten und das Entstehen regionaler Kooperationen.
2001 – 2003
Durchführung von 11 Lehrgangseinheiten im Rahmen des gemeindeübergreifenden Lehrgangs; Bürgerveranstaltungen, Befragungen, Arbeitskreise und Leitbildentwicklungen in den fünf Gemeinden.
2003
Erarbeitung des gesamtregionalen LA 21-Leitbildes mit den 7 wichtigsten Themen der Region und Entwicklung eines Logos;
April 2003
Feierliche Präsentation der Ergebnisse des Agenda 21-Prozesses und Zertifikatsverleihung an die Absolventen des gemeindeübergreifenden Lehrgangs
Sommer 2003
Gründen des Vereins Hansbergland und Anstellen einer RegionalkoordinatorIn zur Fortsetzung der gemeindeübergreifenen LA 21-Umsetzung
Jänner 2004
Gemeinsame Klausur zur Festlegung regionaler Umsetzungsschwerpunkte
Die Auszeichnung der Region als „Genuss Region Hopfen“ erfolgte im Jahr 2005. GENUSS REGION ÖSTERREICH ist eine geschützte Marke der Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH. und des Lebensministeriums. Sie macht die regionalen landwirtschaftlichen Produkte und Spezialitäten sichtbar. Im Zentrum steht die Information der Touristen und der Konsumenten über die spezifischen kulinarischen Angebote in den einzelnen Regionen. Gemeinsam mit den Genussregionen „Eferdinger Landl Gemüse“ und „Sauwald Erdäpfel“ gehörte die Region HansBergLand zu den ersten Genuss-Regionen in Oberösterreich.
Im Zuge der Auszeichnung als Genuss-Region erfolgte eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Hopfen und es wurden weitere Vermarktungsmöglichkeiten – nicht nur zur Biererzeugung – gesucht.
Es wurden folgende Produkte entwickelt:
Hopfenwurst, Hopfenbrot, Hopfentee, Hopfenbad, Bienenwachswickel mit Hopfen
Der Hopfenanbau hat im Mühlviertel eine lange Tradition und vor allem hat sich in der Be- und Verarbeitung sehr viel geändert. Dies wird im 1. Hopfenmuseum Österreichs, welches in St. Ulrich eingerichtet wurde, anschaulich dargestellt. Angeschlossen an das Museum ist die Jausenstation „Hopfenstubn“.
Zwei neue Wanderwege in St. Ulrich - der kleine und der große Hopfensteig – informieren zusätzlich über den Hopfenanbau. Im Sommer finden „Hopfenworkshops“ statt, bei denen man die Herstellung von Hopfenkränzen und Hopfengestecken lernen kann.
Im Frühjahr 2005 fand eine Wirtschafts- und Gesundheitsmesse mit dem Schwerpunkt „Hopfen“ statt. Im Zuge dieser Messe wurden zum ersten Mal eine Hopfenkönigin und zwei Hopfenprinzessinnen gekrönt.
Seit Ende 2005 erscheint auch regelmäßig (3 x im Jahr) die Regionalzeitung „EinBlick ins HansBergLand“ und informiert über Aktuelles aus der Region. Mitarbeiter von jeder HBL-Gemeinde bilden das Readaktionsteam.
Eine Arbeitsgruppe hat sich mit der Kinderbetreuung im HansBergLand auseinander gesetzt. Verschiedene Angebote (Sommerkindergarten, Krabbelgruppe) wurden ausgearbeitet und den Eltern präsentiert. Die regionale Krabbelgruppe in Niederwaldkirchen konnte realisiert werden. Der Betrieb hat im Februar 2008 gestartet.
Um die Identifikation mit der Region noch zu verbessern, haben die Gemeindebediensteten eine einheitlich gestaltete Homepage (Gemeinden und Region) erarbeitet.
Im Hinblick auf die mögliche Bewerbung zum Förderprogramm LEADER wurden im Jahr 2006 weitere Partnergemeinden gesucht und auch gefunden. Mit Jänner 2007 hat sich die Region HansBergLand auf insgesamt 11 Mitgliedsgemeinden vergrößert. Neu hinzugekommen sind die Gemeinden Ahorn, Haslach, Helfenberg, Herzogsdorf und St. Stefan.
Im Jahr 2007 wurden in vielen Arbeitsgruppentreffen der verschiedenen Bereiche (Landwirtschaft, Energie, Hopfen, Textiles, Jugend, Soziales, Kultur, Dorfentwicklung) die Grundlagen für die Lokale Entwicklungsstrategie erarbeitet. In diese Strategie sind die bereits vorhandenen Ergebnisse aus den einzelnen Agenda-Prozessen eingearbeitet worden.
Seit November 2007 ist die Region HansBergLand eine LEADER-Region.
Elisabeth Pichler
LEADER-Managerin
LEADER-Region HansBergLand
4172 St. Johann am Wimberg, Nr. 9
Tel.: +43 (0)7217/20605
Mobil: 0699/139 000 00
E-Mail: info@hansbergland.at
Karlo Hujber, Ideenkreis
(Auberg, St. Ulrich und St. Johann/Wbg.)
Dipl.- Ing. Wolfgang Mader, SPES
(Niederwaldkirchen und St. Veit/Mkr.)
www.hansbergland.at
Letzte Änderung dieser Seite: 31.01.2012
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