Die Agenda 21 für Gemeinden und Regionen steht für eine Nachhaltige Entwicklung vor Ort. Ihre Prozesse wirken sich sowohl auf das Gemeindeleben als auch auf die Gemeindearbeit äußerst positiv aus, wie folgende Statements beweisen.
„Die Agenda 21 ermöglicht Bürger/innen, sich entsprechend ihren Interessen aktiv bei Projekten in ihren Gemeinden einzubringen und leistet dadurch einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen.“

„Die Bürger/innenbeteiligungsprozesse zur Agenda 21 bereiten in vielen Gemeinden und Regionen den Boden für Veränderungen, Innovationen und vertrauensvolle Partnerschaften. Durch unsere neuen Regionalmanager/innen für Nachhaltigkeit und Umwelt werden wir die Agenda 21 verstärkt als Instrument für zukunftsfähige Regionalentwicklung in Oberösterreich nutzen.“

„Die Agenda 21 unter dem Motto ‚Gutau taugt guat’ hat viel Schwung in unsere Gemeinde gebracht. Kreative Kräfte, die im Stillen schlummerten, wurden motiviert, einen Teil ihrer Zeit und Fähigkeiten für die Zukunft der Gemeinde bereitzustellen. Die Ehrenamtlichkeit erhielt eine neue Qualität.“

„Mit der Agenda 21 können wir in Bad Wimsbach-Neydharting viele Ressourcen und Chancen unserer Gemeinde mit Netzwerken verbinden und weiterentwickeln. Eine große Herausforderung ist es, unsere Gemeinde als Gesundheits- und Wellnessort so zu gestalten, dass sie für die Bevölkerung und Gäste gleichermaßen attraktiv ist.“

Der Start der Agenda 21 in St. Johann liegt bereits 7 Jahre zurück. Wichtig war uns, dass zukunftsweisende kommunalpolitische Themen von der Bevölkerung aufgegriffen und ausgearbeitet werden – so konnte in den letzten Jahren erstaunlich viel realisiert werden. Die Agenda 21 diente aber auch dazu, ein Netzwerk zwischen den Gemeinden unserer Region zu knüpfen.

Gerade unsere Regionen und Gemeinden haben das Potenzial, die Menschen auf die globalen Herausforderungen vorzubereiten. Offenheit für Neues, aber auch die Besinnung auf die Wertegrundlagen unserer Gesellschaft, wie Fairness und Solidarität, sind jene Qualitäten, auf die wir setzen müssen, um die Welt zu verändern.

Ottensheim hat sich für einen Agenda 21-Prozess entschieden, weil Entwicklung und Bewegung und nicht Stillstand unser TUN und HANDELN leiten. Wir sind eine neugierige und engagierte Gemeinde. Der Agenda-Prozess unterstützt diese Neugier, setzt auf verschiedenen Aktivitäten auf, die bereits in Gang sind, verändert dort oder da die Gangart und entdeckt neue Wege und Räume, vielleicht auch unausgefüllte Nischen.

Agenda 21 in Verbindung mit dem EU-LEADER Programm – ein unschlagbares Netzwerk für eine nachhaltige, regionale Entwicklung! Agenda 21 als Prozessmotor und Leader als Projektmotor ergänzen sich ideal im Hinblick auf eine nachhaltige Regionalentwicklung. Der Mühlviertler Alm ist dieser Brückenschlag gelungen.

Das Besondere der Agenda 21 ist für mich, wie das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserem Lebensraum wieder gestärkt wurde. Außerdem entwickelt sich eine fruchtbare Partnerschaft mit unseren Nachbargemeinden.

Aufgrund unserer stark vernetzten Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur wurden 1999 beim Start der Agenda 21 die Bewohner/innen von Weyer-Markt, Weyer-Land und Neudorf in den Agenda-Prozess einbezogen. Im Prozess trat das Miteinander immer stärker in den Vordergrund. Jetzt geht es in der Agenda um die Umsetzung der Synergien: wir sind hoch motiviert und von der innovativen und nachhaltigen Entwicklung unserer Region überzeugt.

Unser Agenda 21-Prozess in Attersee am Attersee befindet sich mitten in der Umsetzungsphase. Generell merkt man, dass es durch den Agenda-Prozess zu einem Zusammenrücken der Bevölkerung über die Parteigrenzen hinweg gekommen ist.

Das Besondere an der Agenda 21 ist für mich, dass Visionen und Maßnahmen von den Bürger/innen mitgetragen werden. Dadurch wird die Zukunft nicht für uns, sondern mit uns gestaltet. Das ist auch der Grund, warum ich mich in der Agenda 21 in Saxen engagiere: weil ich meinen eigenen Lebensraum aktiv mitgestalten will.

Die Naturschule entstand im Agenda 21-Prozess und ist eine wichtige Impulsgeberin für unsere kleine Gemeinde: die Volksschule wird gesichert, das Ortsbild verbessert, „Kramer“ und Wirte profitieren durch die Seminare und Kurse und immer mehr Menschen in unserer Gemeinde helfen und arbeiten mit.

Die Seminarreihe „Mut zum Tun“ entstand im Agenda 21-Prozess. Wir haben gemerkt, dass zwar viele gute Ideen vorhanden sind, aber uns oft der Mut für die Umsetzung fehlt. Es fand sich eine sehr vielschichtige Frauengruppe – von der hauptberuflichen Hausfrau bis hin zur Firmenchefin – und jede profitiert auf ihre Weise. In unserem Mut gestärkt tragen wir unsere Motivation in die Gemeinde, in die Vereine, wagen den Sprung in die Selbstständigkeit oder trauen uns Lebensveränderungen zu.

Durch die Prozesse der Dorferneuerung und der Agenda 21 wurden in Hinterstoder eine Innovationsbereitschaft sowie ein Umdenkprozess in die Wege geleitet. Dieser war über Jahre ausschlaggebend für die Mitarbeit an zukunftsorientierten Projekten.

Derzeit arbeiten bei uns in der Agenda 21 acht Projektgruppen. Als Kommunalpolitiker (Vzbgm. a.D.) und Gewerbetreibender bin ich der Überzeugung, dass die Agenda 21 das beste Projekt ist, um das Bewusstsein aller Menschen in unserer Gemeinde positiv zu verändern und somit unseren Lebensort zu sichern.

In unserer Zeit der Globalisierung fühlen sich die meisten Jugendlichen aber ohnmächtig, etwas zu verändern und ihre Revolution ist ruhig geworden. Im Projekt „B-Fair“ wird deutlich, wie eng „Lokal“ und „Global“ zusammenhängen. Es gibt aber auch Anregung, was jede/r Einzelne tun kann und weckt kritische Geister. Durch „B-Fair“ entstand viel Diskussion, Bewusstsein und Verhaltensänderung. Wir Jugendlichen gestalten Fairänderung!

Letzte Änderung dieser Seite: 11.12.2009
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