PRAMBACHKIRCHEN. 300 Besucher/innen, strahlender Sonnenschein und glückliche Gesichter, wohin man blickte. Das Agenda 21-Fest „Zukunft.Fest.Feiern“ am Sonntag, 6. September, war eine tolle Angelegenheit. Der positive Schwung, den die Agenda 21 im ganzen Ort verbreitet, war auch bei dieser Veranstaltung spürbar.
Das besondere Fest ging in der Volksschule Prambachkirchen über die Bühne. Es wurde zum einen zurückgeblickt auf den Ablauf des Agenda 21-Prozesses, der unter dem Motto „Prambachkirchen ver_rückt“ steht. Was hat er bewirkt? Was hat sich bisher getan? Es wurde zum anderen die Gegenwart betrachtet und es wurde natürlich auch in die Zukunft geschaut. Im Zukunftsprofil, das zahlreiche engagierte Bürger/innen erstellt haben und das im Rahmen des Festes präsentiert wurde, steht genau festgeschrieben, wohin die Reise gehen wird.
Vorgestellt wurde auch der Wirtschafts- und Konsumenten/innenführer. Dieses Agenda 21-Projekt listet alle Betriebe aus Prambachkirchen in übersichtlicher Weise auf. Wirtschaft war ohnehin ein großes Thema beim Agenda 21-Fest. Fast 50 Unternehmen stellten sich, ihre Mitarbeiter/innen sowie ihre Produkte und Dienstleistungen auf Plakaten vor. Für die kulturellen Höhepunkte sorgten der Kinderchor und die Jugendjazzband „Bojazzl“. Auch die jungen Sportler/innen kamen nicht zu kurz. Bei der Wernhard-Olympiade – benannt nach dem Maskottchen des Zukunftsprofils – mussten verschiedene Spielestationen bewältigt werden. Die Landwirtinnen der Region sorgten für ein herrliches Kuchenbuffet und Getränke aus bäuerlicher Erzeugung. Künstliches wie Cola oder Fanta suchte man vergeblich. Stattdessen wurden natürliche Säfte und Moste ausgeschenkt. „Zukunft.Fest.Feiern“ war eine überaus gelungene Veranstaltung für Alt und Jung, bei der sich alle wohlgefühlt haben. Der Eindruck trügt nicht: Prambachkirchen rückt durch die Agenda 21 noch enger zusammen.
Bilder:
Die Kinder hatten viel Spaß.
Die Band „Bojazzl“ sorgte für Stimmung.
Fotos (2): Gemeinde Prambachkirchen (honorarfrei)
Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Bereits 100 oberösterreichische Gemeinden haben Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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