LAAKIRCHEN. In der Zeit von 17. bis 30. Juni findet in Laakirchen (Bezirk Gmunden) eine große Befragung statt, die unter dem Titel „Zukunftspanorama“ läuft. Rund 600 nach statistischen Kriterien ausgewählte Laakirchener/innen werden um ihre Meinung zu Themen wie Lebensqualität, Arbeitsplätze, Bildungsangebot, Landwirtschaft und Verkehr gebeten. Bürgermeister Klaus Silbermayr und alle Gemeindevertreter/innen hoffen auf eine rege Teilnahme.
Mit dem Beschluss im Gemeinderat hat die Stadtgemeinde Laakirchen ein Bekenntnis zur Agenda 21 abgelegt. So richtig los geht der unabhängige und parteiübergreifende Prozess zwar erst im Herbst. Die Zeit bis dahin will man aber nicht untätig verstreichen lassen. Die professionellen Agenda 21-Prozessbegleiter/innen der SPES-Akademie und die Gemeinde Laakirchen haben sich dazu entschlossen, die Meinung der Bevölkerung einzuholen. „Wir wollen von den Menschen erfahren, wie Sie über Laakirchen denken“, sagt Bürgermeister Klaus Silbermayr.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Zufriedenheit, der Lebensqualität, der schulischen und ärztlichen Versorgung, den Einkaufsmöglichkeiten, der Job- und Lehrstellensituation oder der Integration Zugezogener. „Die Ergebnisse der Befragung sind natürlich auch die Basis für den Agenda 21-Prozess“, sagt Alexander Hader von SPES. „Darum ist es wichtig, dass möglichst viele Bürger/innen mitmachen.“ Hader ist Optimist. Er rechnet mit einem Rücklauf von 60 bis 70 Prozent. Möglich gemacht werden soll diese sensationelle Quote durch freiwillige Helfer/innen, die den zwölfseitigen Fragebogen persönlich austragen und anschließend wieder abholen.
Den Sommer über werden die Ergebnisse des „Zukunftspanoramas“ eingehend analysiert. Eine öffentliche Präsentation findet am Montag, 19. Oktober, statt. „Dann hoffen wir, dass sich möglichst viele Laakirchener/innen dazu entschließen, in einem der Agenda 21- Arbeitskreise mitzuarbeiten und mitzuhelfen, die Zukunft unserer Stadt gemeinsam zu gestalten“, sagt Bürgermeister Silbermayr.
Bildtext:
Die Zukunft der Stadtgemeinde Laakirchen steht im Mittelpunkt des Agenda 21-Prozesses.
Fotos (3):
Stadtgemeinde Laakirchen/honorarfrei
Das ist Laakirchen
Politischer Bezirk: Gmunden
Einwohner/innen: 9.528
Fläche: 32,5 Quadratkilometer
Stadtteile: Danzermühl, Diethaming, Kranabeth, Laakirchen, Lindach, Oberweis, Ölling, Reintal, Schwaigthal, Steyrermühl, Stötten
Das ist Agenda 21
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Bereits 100 oberösterreichische Gemeinden haben Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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