KÖNIGSWIESEN. Am 28. Oktober findet um 19.00 Uhr im Gasthaus Rameder in Königswiesen (Ortsteil Mönchdorf) die Abschlussveranstaltung des Nachhaltigkeitslehrganges 2010 statt. Die Bevölkerung ist zu den Zertifikatsüberreichungen und Projektpräsentationen herzlich eingeladen.
Die Mühlviertler Alm wachsen lassen – Unter diesem Motto stand der Nachhaltigkeitslehrgang 2010 des Verbandes Mühlviertler Alm. „Ziel des Lehrganges war es, den Menschen der Region Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die sie im Beruf, im Alltag und bei ehrenamtlichen Tätigkeiten anwenden können“, sagt Lehrgangsleiterin Edith Kern-Klambauer. „Es ist so wichtig, die Aufmerksamkeit der Bevölkerung darauf zu lenken, Lebensstile und Wirtschaftsweisen an der Belastbarkeit der Umwelt und der Ausgewogenheit zwischen materiellen und immateriellen Bedürfnissen der Menschen auszurichten.“ Dementsprechend haben sich die 24 Teilnehmer/innen an 8 Terminen mit regionalen Kooperationen, Sozialkapital, demografischen Herausforderungen in der Region, der Begrenztheit von Ressourcen, Klimawandel und Energiewende beschäftigt. Die Teilnehmer/innen haben dieses Wissen in zwölf Praxisbeispielen angewandt, die bei der Abschlussveranstaltung präsentiert werden.
Die Durchführung des Nachhaltigkeitslehrganges 2010 ist ein wichtiger Meilenstein für die Mühlviertler Alm. Der Regionalverband Mühlviertler Alm und seine zehn Mitgliedsgemeinden engagieren sich seit mittlerweile 17 Jahren für die nachhaltige Förderung und Entwicklung von Kommunalwesen, Landwirtschaft, Gewerbe, Tourismus, Sozialem und Kultur im unteren Mühlviertel. Der Lehrgang wurde inhaltlich, organisatorisch und finanziell von der Oö. Akademie für Umwelt und Natur, vom Regionalmanagement Oberösterreich mit dem Fachbereich Nachhaltigkeit und Umwelt, vom Lebensministerium, von der EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald sowie von der SPES Zukunftsakademie unterstützt.
Nachhaltigkeitslehrgang 2010
Abschluss und Projektpräsentationen
Donnerstag, 18. Oktober, 19.00 Uhr im Gasthof Rameder in Mönchdorf
Programm
Vorstellen der Praxisprojekte
Runder Tisch mit
• LAbg. Ulrike Schwarz und LAbg. Gabriele Lackner-Strauss
• DI Günther Humer, Oö. Akademie für Umwelt und Natur, Leitstelle Agenda 21
• Almobmann Johann Gradl
• Johann Holzmann, Bürgermeister Königswiesen
Vernissage
Ausklang mit Buffet
Bildtext:
Teilnehmer/innen des Nachhaltigkeitslehrganges 2010.
(Fotocredit: Verband Mühlviertler Alm - Edith Kern-Klambauer)
Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Bereits 100 oberösterreichische Gemeinden haben Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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