LINZ, SATTLEDT. Unter dem Motto „Agenda 21 zeigt Profil“ stand gestern, Donnerstag, 2. April, das Oö. Agenda 21-Netzwerktreffen in den Redoutensälen Linz. Landesrat Rudi Anschober zeichnete im Rahmen dieser Festveranstaltung die Pfarre Sattledt sowie 22 Gemeinden aus, die in den Jahren 2007 oder 2008 ihr Agenda 21-Zukunftsprofil erstellt haben.
"Gerade in Zeiten wie diesen zeigt sich die besondere Bedeutung und Sinnhaftigkeit des Agenda 21-Prozesses“, sagte Landesrat Rudi Anschober bei der Festveranstaltung. „Denn während sich die negativen Auswirkungen der Globalisierung an den Finanzmärkten offenbaren und eine Wirtschafts- und Finanzkrise heraufbeschworen haben, hält die Agenda 21 durch Nachhaltigkeit und Festigung regionaler Strukturen dagegen.“ Es sei klar, dass damit nicht die Probleme der Welt gelöst werden könnten, aber Kommunen und Regionen würden dadurch gestärkt – sowohl was deren nachhaltige Entwicklung als auch die wirtschaftliche Prosperität betreffe.
Die Pfarre Sattledt ist eine Pfarre, die Tradition mit Weitblick verbindet. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass sie sich – als bisher einzige Pfarre in Oberösterreich – an der Agenda 21 beteiligt. Ein Prozess, der sich gelohnt hat. Ein großer Schwerpunkt gilt der Integration Neuzugezogener. Auch dem Aufbau von Familienrunden und der Begleitung von Einsamen wird viel Platz eingeräumt. Sattledt, so steht es im Zukunftsprofil, soll eine Pfarre sein, in der sich alle Menschen wohlfühlen.
Bildtext: Vertreter/innen der Pfarre Sattledt nahmen die Auszeichnung von Landesrat Rudi Anschober entgegen. Als Geschenk gab es eine fünf Meter lange Fahne.
Fotocredit: Land OÖ/Cerpnjak (honorarfrei)
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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