LINZ, MÜHLVIERTEL. Unter dem Motto „Agenda 21 zeigt Profil“ stand gestern, Donnerstag, 2. April, das Oö. Agenda 21-Netzwerktreffen in den Redoutensälen Linz. Landesrat Rudi Anschober zeichnete im Rahmen dieser Festveranstaltung die Pfarre Sattledt sowie 22 Gemeinden aus, die in den Jahren 2007 oder 2008 ihr Agenda 21-Zukunftsprofil erstellt haben. Unter den ausgezeichneten Gemeinden befinden sich gleich 18 aus dem Mühlviertel.
"Gerade in Zeiten wie diesen zeigt sich die besondere Bedeutung und Sinnhaftigkeit des Agenda 21-Prozesses“, sagte Landesrat Rudi Anschober bei der Festveranstaltung. „Denn während sich die negativen Auswirkungen der Globalisierung an den Finanzmärkten offenbaren und eine Wirtschafts- und Finanzkrise heraufbeschworen haben, hält die Agenda 21 durch Nachhaltigkeit und Festigung regionaler Strukturen dagegen.“ Es sei klar, dass damit nicht die Probleme der Welt gelöst werden könnten, aber Kommunen und Regionen würden dadurch gestärkt – sowohl was deren nachhaltige Entwicklung als auch die wirtschaftliche Prosperität betreffe.
Das Mühlviertel ist, was die Agenda 21 betrifft, besonders aktiv und landesweit Spitzenreiter. Nicht weniger als 51 Gemeinden haben sich bisher entschieden, einen Agenda 21-Prozess zu starten. Mit anderen Worten: Jede zweite Agenda 21-Gemeinde aus Oberösterreich kommt aus dem Mühlviertel. Dort wiederum steht der Bezirk Rohrbach unangefochten auf Platz eins – er weist einen Agenda 21-Gemeindeanteil von 55 Prozent auf. In zahllosen Workshops und Arbeitskreisen wurden im Mühlviertel nachhaltige Projekte entwickelt, die weit über das hinausgehen, was man ohnehin schon kennt.
Bildtext: Vertreter/innen der Gemeinden nehmen die Auszeichnung von Landesrat Rudi Anschober entgegen. Als Geschenk gab es eine fünf Meter lange Agenda 21-Fahne.
Fotocredit: Land OÖ/Cerpnjak (honorarfrei)
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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