GRIESKIRCHEN. 40 GrieskirchnerInnen diskutierten am 9. November im Rahmen des Agenda 21 Workshops "Miteinander in Grieskirchen" im Schloss Parz über Möglichkeiten, das Zusammenleben und die sozialen Vernetzungen in Grieskirchen noch weiter zu verbessern und welche konkreten Handlungsfelder und Projekte dazu angegangen werden sollen.
Familien, Freunde, Vereine, Arbeitskollegen, Beziehungen in und zwischen Unternehmen,… – überall, wo Menschen in Beziehung treten, entsteht Sozialkapital. In mehreren internationalen Studien wurde bestätigt, dass Menschen, die über ein gutes Sozialkapital verfügen, gesünder, glücklicher und in jeder Hinsicht erfolgreicher sind. Das gilt auch für Gemeinde und Regionen: Hohes Sozialkapital verspricht bessere Entwicklungschancen und Wohlstand. Grund genug für die Stadt Grieskirchen sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen um das ohnehin schon vorhandene Sozialkapital weiter kräftig zu vermehren.
40 Personen folgten der Einladung der Stadtgemeinde und des Forum Stadtentwicklung zum Workshop „Miteinander in Grieskirchen – Soziales Engagement für eine nachhaltige Zukunft“. Gemeinsam beschäftigte man sich mit dem Thema Sozialkapital und diskutierte den Ist-Zustand in der Stadt Grieskirchen. Bereits erfolgreich eingeführte Projekte wie der Sozialmarkt, aber auch geplante Projekte wurden kurz vorgestellt, neue Ideen wurden gesammelt und warten nun auf ihre Umsetzung. Denkbar wäre zum Beispiel eine „Freiwilligenbörse“, die der Nachbarschaftshilfe in Grieskirchen weiter Vorschub leisten könnte.
Moderiert wurde die Veranstaltung von den Regionalmanagern für Nachhaltigkeit Gerhard Wipplinger und Johannes Meinhart
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Robert Kornhuber vom Forum Stadtentwicklung, Bürgermeisterin Maria Pachner, RM Gerhard Wipplinger, Stadträtin Erika Brauneis, RM Johannes Meinhart und Franz Binder (v.l.n.r.) (Fotocredit:Regionalmanagement OÖ)
Was ist Agenda 21? Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Mehr als 100 oberösterreichische Gemeinden haben bereits Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert. |
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Regionalmanagement OÖ, Geschäftsstelle Vöcklabruck-Gmunden, Herr Johannes Meinhart
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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