LINZ. Premiere beim Oö. Landespreis für Umwelt und Natur: Erstmals wird heuer in einer Sonderpreisklasse der „Agenda 21-Zukunftspreis“ vergeben. Prämiert werden ausschließlich zukunftsträchtige Projektideen. Das Einreichen lohnt sich: Den drei Hauptpreisträger/innen winken bis zu 3.000 Euro, die Anerkennungspreise sind immerhin noch mit 350 bis 500 Euro dotiert.
„Beim Agenda 21-Zukunftspreis geht es nicht um bereits verwirklichte Projekte“, sagt DI Günther Humer von der Agenda 21-Leitstelle, die bei der Oö. Akademie für Umwelt und Natur angesiedelt ist. „Wir wollen vielmehr Ideen auszeichnen, die zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht umgesetzt sind oder die sich noch im Anfangsstadium der Umsetzung befinden.“
Die eingereichte Projektidee muss aus einem Agenda 21-Bürger/innenbeteiligungsprozess in einer Gemeinde oder Region stammen. Berücksichtigt werden sowohl ökologische als auch soziale und wirtschaftliche Aspekte in ganzheitlicher Weise, wobei der Schwerpunkt auf einer dieser drei Dimensionen liegen kann. Als Einreicher/innen kommen Agenda 21-Gemeinden, -Regionen, -Kernteams, -Projektgruppen und -Arbeitskreise in Frage.
Mit der erstmaligen Vergabe des Agenda 21-Zukunftspreises will das Land Oberösterreich Ideen aus dem Bereich der Agenda 21 forcieren, unterstützen und den Akteuren/innen eine Bühne geben. „Wir hoffen natürlich, dass dadurch der Nachhaltigen Entwicklung auf lokaler Ebene ein zusätzlicher Impuls gegeben wird“, sagt Humer. In den Genuss des Agenda 21-Zukunftspreises werden drei Hauptpreisträger/innen (Dotation: 1.000 bis 3.000 Euro) sowie sieben Anerkennungspreisträger/innen (350 bis 500 Euro) kommen. Bewerbungen sind bis spätestens 10. Juli 2009 an folgende Adresse zu richten: Oö. Akademie für Umwelt und Natur, Kärntnerstraße 10 – 12, 4021 Linz. E-Mail: uak.post@ooe.gv.at
Mehr dazu unter: www.agenda21-ooe.at/zukunftspreis
Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Bereits 100 oberösterreichische Gemeinden haben Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.
|
Medienkontakt:
Christa Oberfichtner
PLEON Publico
Stelzhamerstraße 2, 4020 Linz
Tel.: +43 (0) 732 / 784 777-15
E-Mail: c.oberfichtner@pleon-publico-lz.at
Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
© Amt der oberösterreichischen Landesregierung
Impressum