LINZ. Unter dem Motto „Agenda spinnt Zukunft – ein Netzwerk für Menschen, Ideen und Lebensräume“ feierten am Mittwochabend rund 270 Agenda 21-Akteur/innen im Kunstmuseum Lentos das zehnjährige Bestehen dieses einzigartigen Zukunftsprogrammes in Oberösterreich. Unter den prominenten Gästen und Diskutanten befanden sich unter anderem Umweltlandesrat Rudi Anschober, die beiden Landtagsabgeordneten Mario Mühlböck und Josef Steinkogler sowie der Leiter der Oö. Akademie für Umwelt und Natur, Wolfgang Rescheneder. Den Festvortrag „Skizzen einer (Gemeinde)Politik mit Zukunft“ hielt der bekannte Politologe Peter Filzmaier von der Donau-Universität Krems. Für atemberaubende Darbietungen sorgten die Jonglier-Weltmeister Christoph und Manuel Mitasch aus Gallneukirchen.
Mehr als 90 oberösterreichische Gemeinden und Regionen haben in den vergangenen zehn Jahren einen Agenda 21-Prozess beschlossen, gestartet oder durchgeführt. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Tausende Menschen sind in dieser Zeit der Einladung zur Mitarbeit gefolgt und mehrere hundert Projekte sind entstanden. „Nachhaltigkeit und Lebensqualität konnten an vielen Orten spürbar gestärkt werden“, sagte Umweltlandesrat Rudi Anschober.
Gestern Abend wurde aber nicht nur Bilanz gezogen und in Erinnerungen geschwelgt. Es wurde auch ein Fokus auf die künftige Entwicklung gelegt. „Mit der neuen Infokampagne wird Agenda 21 von vielen einzelnen Prozessen und Aktivitäten zum landesweiten Netzwerk weiterentwickelt“, so Anschober. „Regionale Initiativen, Gemeinden und lokale Arbeitskreise werden künftig noch besser unterstützt.“
Foto 1: Agenda21_AuftaktLentos: (v.l.) DI Günther Humer (Oö. Akademie für Umwelt und Natur), LAbg. Josef Steinkogler, Univ.-Prof. Peter Filzmaier, Umwelt-Landesrat Rudi Anschober, LAbg. Mario Mühlböck
Fotocredit: Land OÖ/R.Schimpl (honorarfrei)
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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