ST. VEIT IM INNKREIS. Am Sonntag, 7. Juni, steigt in der Agenda 21-Gemeinde St. Veit im Innkreis (Bezirk Braunau) das erste Rosenblüten- und Genussfest. Als Bühne dient der ganze Ort. Der Ortskern wird zur Fußgänger/innenzone, in der sich die Vereine präsentieren. Die Besucher/innen können sich von 10 bis 17 Uhr an Handwerks- und Brauchtumsausstellungen erfreuen, private Gärten besichtigen, den Heckenlehrpfad erkunden und viele Innviertler Schmankerl verkosten. In der Naturschule wartet Gabriele Kneißl mit einem sagenhaften Rosenmenü auf. Das Rosenblüten- und Genussfest lockt mit Landesrat Rudi Anschober und Landesrätin Dr.in Silvia Stöger auch zwei prominente Politiker/innen an. Der im Jahr 2000 gestartete Agenda 21-Prozess hat in St. Veit im Innkreis eine ökologische und ökonomische Entwicklung in Gang gesetzt, die für einen erfreulichen Aufschwung gesorgt hat und die das Aushängeschild „Naturschule“ über die Braunauer Bezirksgrenzen hinaus bekannt gemacht hat. Landesrat Rudi Anschober wird der Agenda 21-Gemeinde St. Veit im Innkreis seine persönliche Anerkennung ausdrücken und konkrete Unterstützung weiterer Agenda 21-Aktivitäten zusagen. Vorgesehen ist dieser feierliche Akt für 13.30 Uhr.
Einige Höhepunkte beim Rosenblüten- und Genussfest:
Bücherflohmarkt und Schätzspiel
Gartenbesichtigungen
Gebackene Affen und Cocktails
Heckenführungen
Kakteenausstellung
Kneippstand
Kutschenfahrten
Rosenspezialitäten
Workshop „Töpfern“
Bildtext: Christa Stranzinger, Lehrling am Gemeindeamt St. Veit im Innkreis, freut sich schon auf viele Besucher/innen.
Fotocredit: Gemeinde St. Veit im Innkreis (honorarfrei)
Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Bereits 100 oberösterreichische Gemeinden haben Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.
Medienkontakt:
Roland Wolf
PLEON Publico
Stelzhamerstraße 2, 4020 Linz
Tel.: +43 (0) 732 / 784 777-21
E-Mail: r.wolf@pleon-publico-lz.at
Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
© Amt der oberösterreichischen Landesregierung
Impressum