WEILBACH. Die Leiter/innen der Agenda 21-Arbeitsgruppen in Weilbach sind kürzlich zusammengekommen, um sich einen Überblick über die aktuellen Agenda 21-Projekte zu verschaffen und die nächsten Schritte abzustimmen. Das Fazit des Treffens ist sehr zufrieden stellend: Getreu dem Agenda 21-Motto Weilbach beWEGen geht die Umsetzung der Projekte gut voran.
Vor gut einem Jahr hat die Gemeinde Weilbach ihr Agenda 21-Zukunfsprofil verabschiedet. Die Arbeit des letzten Jahres trägt bereits Früchte. Ein erster Meilenstein im Agenda 21-Prozess zur Förderung der Nahversorgung ist geschafft. Die Gemeinde hat einen neuen Nahversorger. „Ohne das große Engagement der Weilbacher/innen hätten wir dieses Ziel nie so schnell erreichen können. Viele haben Geld gesammelt, um die Einrichtung der Dorfstube mit Kaufgeschäft und Gaststube zu finanzieren“, berichtet Bürgermeister Hermann Vorauer stolz.
Erfolgskonzept Nahversorger mit Gaststube
In dem Nahversorger mit Gaststube sieht der Ortschef eine wichtige, neue Begegnungsmöglichkeit für die Bevölkerung, die bereits sehr gut genutzt wird. „Die Dorfstube ist mittlerweile zum Leitprojekt unseres Agenda 21-Prozesses geworden. Einige Nachbargemeinden, die ohne Nahversorger auskommen müssen, zeigen schon Interesse an dem Konzept“, sagt Bürgermeister Vorauer.
Was sich sonst noch tut in der Gemeinde
Die Wertschätzungsbrücke, die seit knapp einem Jahr vor dem Gemeindeamt steht, symbolisiert ein neues Miteinander sowie den Austausch verschiedener Generationen und Kulturen. Mit dem Projekt Gstanzln werden das Zusammentreffen und gemeinsame Singen gefördert. Ziel dabei ist auch, die Wiederbelebung und Überlieferung von traditionellen Texten und Liedern. Die Theatergruppe, die um Zuge des Agenda 21-Prozesses gegründet wurde, arbeitet an einem Programm für den Sommer 2011.
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Das Agenda 21-Kernteam der Gemeinde Weilbach präsentiert stolz die Dorfstube: Ein Nahversorger mit Gaststube. (Fotocredit: RMOÖ)
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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