PRAMBACHKIRCHEN. Mehr als 50 Projektideen haben engagierte Bürger/innen der Agenda 21-Gemeinde Prambachkirchen (Bezirk Eferding) im Laufe des Jahres in der Zukunftswerkstatt und in den Zukunftsdialogen gesammelt. Der Ideenspeicher ist also gut gefüllt. Jetzt geht’s ans konkrete Umsetzen. Bei der Projektwerkstatt am Mittwoch, 26. November, im Gasthaus „Wirt in der Steingrub“ (19 Uhr) ist wieder die Kreativität der Prambachkirchner/innen gefragt.
„Je mehr Menschen sich an der Projektwerkstatt beteiligen, desto mehr Projekte können wir in Angriff nehmen“, sagt Bürgermeister Johann Schweitzer. Die Ideen, die bisher gesammelt wurden, sind nicht nur von der Quantität her beeindruckend, sondern vor allem auch von der Qualität her. Sie reichen von einer Kulturplattform und einem Kulturstammtisch über ein Dorffest mit Gewerbeschau bis hin zum fixen Bauerneck beim Nahversorger. Im Fokus besonders vieler guter Einfälle und Vorstellungen stehen die Jugendlichen: Chorwerkstatt, Jugendtreff, Beachvolleyballplatz und vieles mehr. Für jede/n Neugeborene/n soll in Prambachkirchen, das seinen Agenda 21-Prozess unter das Motto „ver-rückt“ gestellt hat, in Zukunft ein Baum gepflanzt werden, bis ein richtiger Geburtenwald entstanden ist. Ein weiteres Projekt betitelt sich „Zeitlos in der Sandgrube“. Dabei soll aufmerksam gemacht werden, warum Sand die Gemeinde Prambachkirchen so einzigartig macht.
Fachliche Unterstützung erhalten die Prambachkirchner/innen von den zwei professionellen Prozessbegleitern DI Alexander Hader und DI Wolfgang Mader (SPES-Akademie). Mit ihrer und der Hilfe der Gemeinde werden die einzelnen Gruppen ihre Projekte umsetzen.
Bildtext: Bei der Projektwerkstatt in Prambachkirchen sind Kreativität und Zusammenarbeit gefragt.
Foto: Agenda 21/honorarfrei
Infobox: Was ist Agenda 21? Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Wertepolitik statt Sachpolitik lautet die Devise. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was zu tun ist“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert. In Oberösterreich haben bereits mehr als 90 Gemeinden Agenda 21-Prozesse gestartet. |
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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