PRAMBACHKIRCHEN. In den vergangenen Wochen und Monaten ist die 2.859 Einwohner/innen zählende Gemeinde Prambachkirchen im Bezirk Eferding gleich in vielerlei Hinsicht „ver_rückt“ geworden. Zahlreiche Bürger/innen beteiligen sich an den Zukunftsdialogen, Projekte wurden in Angriff genommen, die das Leben in der Gemeinde lebenswerter machen und jetzt wurde darüber hinaus auch noch ein Zukunftsprofil erstellt.
Vor ziemlich genau einem Jahr hat der Agenda 21-Prozess „Prambachkirchen ver_rückt“ begonnen und er schreitet mit Riesenschritten voran. So wurde beispielsweise ein Kinderchor gegründet, ein regelmäßiger Energiestammtisch initiiert und viel soziales Miteinander mit Bewegung in der freien Natur praktiziert. „Gerade im Entstehen ist ein Konsumenten/innenführer“, verrät Mag.a Gerlinde Grubauer, eine der treibenden Kräfte des Agenda 21-Prozesses in Prambachkirchen, schon das nächste Projekt.
Die Bürger/innen haben sich bisher mit außerordentlich großem Engagement eingebracht und Leitsätze für das Zukunftsprofil der Gemeinde formuliert. Dieses wurde am Dienstag, 17. März, einstimmig vom Gemeinderat abgesegnet. Öffentlich präsentiert wird das Zukunftsprofil in gemütlicher Frühschoppenatmosphäre beim großen Gemeindefest am 5. Juli. Wer’s bis dahin nicht mehr erwarten kann, dem sei die Website der Gemeinde Prambachkirchen (www.prambachkirchen.at) ans Herz gelegt, die derzeit gerade neu gestaltet wird.
Bildtext: Vor rund einem Jahr startete Prambachkirchen seinen Agenda 21-Prozess. Die bisherigen Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.
(Fotocredit: Gemeinde Prambachkirchen / honorarfrei)
Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Bereits 100 oberösterreichische Gemeinden haben Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert. |
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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