LINZ. Am Freitag, 25. Juni, erscheint die Ausgabe 02/2010 des Magazin 21. Die Publikation erscheint viermal pro Jahr und dient als Sprachrohr der Agenda 21 in Oberösterreich. Das aktuelle Heft beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Regionalwährungen und Zeittauschsysteme“. Dabei handelt es sich um ergänzende Währungen neben dem Euro, die nur regional gültig sind. Das sind beispielsweise (Zeit-)Gutscheine, Geschenkmünzen, Rabattkarten und Bonuspunkte. Da sie auf die Probleme und Bedürfnisse der jeweiligen Region zugeschnitten sind, sollen sie das Gebiet wirtschaftlich stärken sowie Geld, Wohlstand, Arbeitsplätze und Unternehmen in der Region halten. Außerdem fördern sie wertvolle soziale Funktionen wie z.B. Altenbetreuung und Nachbarschaftshilfe.
Ein weiteres Thema der aktuellen Ausgabe ist die weltweite Wirtschaftskrise und was auf regionaler Ebene dagegen unternommen werden kann. Für die Region Steyr/Kirchdorf ist z.B. die Entwicklung eines regionalen Ethikfonds geplant. Der Grundgedanke ist, mit diesen Geldern unter anderem Energieerzeugung durch Photovoltaik zu fördern. Das Geld wird in Form sehr günstiger Darlehen an Gemeinden, Privatleute und Firmen für Alternativenergien und fairen Handel vergeben. Der große Pluspunkt: Das Geld bleibt in der Region. Dadurch wird Wertschöpfung vor Ort erzielt, Arbeitsplätze können gesichert und neu geschaffen werden.
Wer in der neuen Ausgabe des Magazin 21 blättern will, hat die Möglichkeit, die Zeitschrift kostenlos im Internet unter www.agenda21-ooe.at zu abonnieren oder im pdf-Format herunterzuladen.
Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Bereits 100 oberösterreichische Gemeinden haben Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.
Medienkontakt:
Simone Pasker
PLEON Publico – Public Relations & Lobbying
Stelzhamerstraße 2, 4020 Linz
Tel.: +43 (0) 732 / 784 777 - 42
Mobil: +43 (0) 676 / 83 7 86 442
E-Mail: s.pasker@pleon-publico-lz.at
Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
© Amt der oberösterreichischen Landesregierung
Impressum