MÖNCHDORF/KÖNIGSWIESEN. Am 28. Oktober hat im Gasthaus Rameder in Mönchdorf (Gemeinde Königswiesen) die Abschlussveranstaltung des Nachhaltigkeitslehrganges 2010 stattgefunden. Rund 100 Besucher/innen haben teilgenommen. 12 außerordentliche Projekte wurden kreativ und unterhaltend präsentiert.
Ziel des Nachhaltigkeitslehrgangs war, die Beteiligung der Menschen an der Zukunftsgestaltung der Region zu fördern und zu ermöglichen. „Wir sind mit dem Verlauf des Lehrgangs sehr zufrieden und optimistisch, dass wir diesem Ziel einen Schritt näher gekommen sind. Denn um effizient mitgestalten zu können, ist Wissen notwendig. Die Projekte, an denen während des Lehrgangs gearbeitet wurde, sind sehr Erfolg versprechend“, sagt Lehrgangsleiterin Edith Kern-Klambauer. Insgesamt zwölf Projekte wurden in nur acht Monaten von den Teilnehmer/innen des Nachhaltigkeitslehrganges begonnen und zum Teil bereits fertig umgesetzt.
LAbg. Ulrike Schwarz, LAbg. KommR Gabriele Lackner-Strauss, der Leiter der Agenda 21-Leitstelle bei der Umweltakademie Günther Humer, der Obmann der Mühlviertler Alm Johann Gradl und der Bürgermeister von Königswiesen Johann Holzmann haben den Teilnehmer/innen des Nachhaltigkeitslehrganges die Zertifikate überreicht. „Die Gruppen haben ihre Projekte kreativ und schauspielerisch präsentiert. Es war ein sehr erfrischender Abend“, resümiert Edith Kern-Klambauer.
Zu den zwölf Projekten gehört auch das Projekt Mühlviertler Alm Sozialratgeber, das bereits abgeschlossen ist. Die Broschüre mit Informationen über alle sozialen Einrichtungen in der Region Mühlviertler Alm steht demnächst druckfrisch zur Verfügung. Im Rahmen des Projektes Fit for politics werden Workshops und Vorträge an Schulen angeboten, um die Jugendlichen über die Themen Politik und Wahlrecht zu informieren. Eine pensionierte Schneidermeisterin wird künftig in Kaltenberg ein kleines Geschäft betreiben. Das Projekt Mmh, so schmeckt die Mühlviertler Alm zielt darauf ab, den Menschen aus dem städtischen Bereich die Lebensmittel aus der Region näher zu bringen.
Der Nachhaltigkeitslehrgang wurde vom Verband Mühlviertler Alm, dem Regionalmanagement Oberösterreich, der Leitstelle Agenda 21 und der SPES Zukunftsakademie umgesetzt.
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Bei der Abschlussveranstaltung des Nachhaltigkeitslehrganges wurden die Projekte präsentiert und die Zertifikate überreicht.
(Fotocredit: Hermann Viehböck)
Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Bereits 100 oberösterreichische Gemeinden haben Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.
Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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