NATTERNBACH. Am Mittwoch, 3. Dezember, geht’s los. Um 19.30 Uhr startet die im Bezirk Grieskirchen gelegene Gemeinde Natternbach im Pfarrheim offiziell ihren Agenda 21-Prozess. Das Leitthema lautet „Abenteuer Zukunft“.
„Wir begeben uns in ein Abenteuer, weil wir noch nicht wissen, welche Ideen, Vorschläge und Umsetzungsschritte auf uns zukommen“, sagt Bürgermeister Josef Ruschak. Gewisse Themenschwerpunkte – unter anderem Nahversorgung, Kinder und Jugend, Ortsgestaltung, Gesundheit, Umwelt sowie Tourismus – sind zwar bereits gesetzt, doch der Prozess ist in alle Richtungen offen. „Die Natternbacher/innen haben schon vielfach ihre Kreativität bewiesen“, betont Ruschak. „Wir wollen, dass ihre Ideen nicht im Sande verlaufen, sondern Wirklichkeit werden.“
Neugierig macht schon die Einladung für die Auftaktveranstaltung, die von den Schüler/innen der Hauptschule Natternbach gestaltet worden ist. Ein großes verkehrtes N und sanfte Linien, die den Natternbach symbolisieren. „Wir fließen der Zukunft entgegen“, sagt der Bürgermeister. Am Agenda 21-Prozess beteiligt sich seine Gemeinde, weil „wir heute verantwortlich sind für unsere Lebensqualität von morgen.“
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Bild / honorarfrei / Agenda 21:
Kinder aus Natternbach haben ein Logo gestaltet, mit dem die Gemeinde Natternbach im Agenda 21-Prozess auftritt.
Infobox: Was ist Agenda 21? Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Wertepolitik statt Sachpolitik lautet die Devise. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was zu tun ist“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert. In Oberösterreich haben bereits mehr als 90 Gemeinden Agenda 21-Prozesse gestartet. Nähere Infos zur Agenda 21 in Oberösterreich: www.agenda21-ooe.at |
Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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