LICHTENAU IM MÜHLKREIS. Als Auftakt zum großen Pflanzerlmarkt im Mai findet am Donnerstag, 26. Februar, im Gasthof Ghali in Hörleinsödt (19.30 Uhr) ein Vortrag zum Thema „Selbst Pflanzen ziehen“ statt. Referent ist kein Geringerer als Theo van den Bosch. Er ist UNESCO-Beauftragter für historische Gärten und Experte für Gartenanlagen. In St. Oswald bei Haslach betreibt der gebürtige Niederländer eine kleine Gärtnerei.
Wie macht man Stecklinge? Wie produziert man Ableger? Wie kann man Pflanzen teilen? Wie funktioniert das Veredeln? Fragen wie diese stehen am 26. Februar im Mittelpunkt. Der Vortrag von Theo van den Bosch umfasst zunächst einen theoretischen Teil, der mit Dias illustriert wird. Nach einer kurzen Pause geht’s dann in die Praxis. Der Pflanzenfachmann aus den Niederlanden führt unter anderem in die Techniken des Steckens, Ablegens und Veredelns ein.
Organisiert wird der Vortrag vom NaturCulinarium Lichtenau. Dabei handelt es sich um ein Agenda 21-Projekt, das sich durch das ganze Jahr zieht und dessen Angebote vom Pflanzerlmarkt über Erntedank bis hin zum „Essbaren Weg“ reichen. Treibende Kraft und Initiatorin des NaturCulinariums ist Christine Leitner. Für sie ist der Vortrag von Theo van den Bosch der ideale Auftakt für den Pflanzerlmarkt am Samstag, 9. Mai. „Dort können die Besucher/innen ihre gezüchteten Pflanzen tauschen“, sagt Leitner. „Samenmaterial wird für alle, die beim Pflanzerlmarkt mitwirken möchten, gratis zur Verfügung gestellt.“ Nähere Einzelheiten werden im Vortrag im Gasthaus Ghali besprochen. Für den Kostenbeitrag von vier Euro erhält dort übrigens jede/r Besucher/in ein Päckchen einer besonderen Samenrarität. Nähere Informationen gibt’s bei Christine Leitner (06 64 / 92 50 51 0) oder am Gemeindeamt Lichtenau im Mühlkreis (0 72 89 / 71 555-12).
Bilder:
Vortrag 1: Theo van den Bosch gibt in seinem Vortrag praktische Antworten, wie man daheim am besten leckere, gesunde und besondere Kräuter, Gemüse, Obst und andere Pflanzen züchten kann.
Vortrag 2: Theo van den Bosch hat den Koffer für seinen Vortrag in Lichtenau im Mühlkreis bereits gepackt.
Fotos (2): Gemeinde Lichtenau/honorarfrei
Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Bereits mehr als 90 Gemeinden haben Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert. |
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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