STRASS im Attergau. Welche Stärken hat Strass im Attergau? Was macht uns stolz? Wo drückt der Schuh und welche Zukunftschancen sehen wir? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen 70 Strasserinnen und Strasser am vergangenen Dienstag bei einer offenen Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Zukunft von Strass im Attergau nach.
Das Team um Thomas Mayrhofer und Walter Pachler hat das Treffen gut vorbereitet, sodass die 70 anwesenden Besucher mit viel Schwung ans Werk gehen konnten. Nach einem Impulsreferat zum Thema „nachhaltige Gemeindeentwicklung mit Agenda 21“ von Regionalmanager Johannes Meinhart wurde unter dem Motto „Zukunft gemeinsam gestalten“ über Wünsche, Sorgen und Erwartungen und mögliche Projekte diskutiert. Themen wie erneuerbare Energie oder auch die Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten vor Ort, die Nahversorgungssituation und die Entwicklung von Betriebs- und Wohnflächen stehen bei den Strassern hoch im Kurs.
Ob man im Herbst einen breiter angelegte Agenda 21 Prozess startet, wird in den nächsten Wochen im Gemeinderat diskutiert, Bürgermeister Markus Bradler ist mit dem Auftakt aber schon sehr zufrieden: „Wir waren alle überrascht von der großen Teilnehmeranzahl und der Bereitschaft der Strasserinnen und Strasser zur aktiven Mitarbeit bei Projekten. Eine Bürgerbeteiligung im Rahmen des Agenda 21 Prozesses fördert den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde und stärkt die Dorfgemeinschaften. Darüber hinaus hat man bei der Veranstaltung auch gesehen, wie viele gute Ideen in der Bevölkerung vorhanden sind und dass vieles davon nicht von der Gemeindevertretung alleine umgesetzt werden kann. Nicht zuletzt bietet Agenda 21 auch attraktive Fördermöglichkeiten für innovative Projekte. Ich stehe diesem Prozess daher sehr positiv gegenüber.“
Foto: Gemeinde Straß i.A.
Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
© Amt der oberösterreichischen Landesregierung
Impressum