LINZ. Seit Ende März ist die Website der Agenda 21 (www.agenda21-ooe.at) online. Sie bietet einen kompakten Überblick über alle Agenda 21-Aktivitäten in Oberösterreich. Genutzt wird der Internet-Auftritt natürlich hauptsächlich von Österreicher/innen. „Wir verzeichnen aber auch sehr viele Zugriffe aus Deutschland“, freut sich DI Günther Humer von der Agenda-21-Leitstelle. Vereinzelt werden sogar Besuche aus Australien, Kanada, Irland, Italien und der Ukraine registriert.
„Agenda 21 ist zwar ein internationales Programm, aber mit Klicks aus Übersee und aus Australien haben wir wirklich nicht gerechnet“, sagt Humer schmunzelnd. Im ersten halben Jahr griffen 2.243 User/innen insgesamt 4.013 Mal auf die Agenda 21-Website zu, das sind durchschnittlich 21 Zugriffe pro Tag. Der beste Wert (71) wurde am Donnerstag, 3. April, vermerkt. Bei einer Reihung nach Monaten liegt der April (957) vor dem Juni (723) und dem Mai (636).
Wenn Internet-User/innen auf www.agenda21-ooe.at surfen, dann tun sie das meistens zwischen 9 und 10 Uhr bzw. 11 und 12 Uhr vormittags. Aber selbst zwischen Mitternacht und 1 Uhr früh wurden Klicks festgestellt.
Pro Zugriff werden durchschnittlich 6,2 Seiten besucht. Die Absprungrate – das ist der Anteil von Zugriffen auf nur eine Seite – beträgt 36 Prozent. Durchschnittlich verweilen die Besucher/innen 4:21 Minuten auf der Agenda 21-Website. Der Zugriff zur Website erfolgt jeweils zu einem Drittel direkt, über verweisende Websites und über Suchmaschinen. Der am häufigsten verwendete Browser war der Internet Explorer (69 Prozent), gefolgt von Firefox (24 Prozent).
In der Länderstatistik liegt Österreich (3.730 Zugriffe) ganz klar auf Platz eins, es folgen Deutschland (213), die Schweiz (25) und Großbritannien (11). Im einstelligen Bereich finden sich Italien, die Ukraine, Australien, Schweden, Irland und Kanada.
Infobox: Was ist Agenda 21? Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Wertepolitik statt Sachpolitik lautet die Devise. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was zu tun ist“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert. In Oberösterreich haben bereits mehr als 90 Gemeinden Agenda 21-Prozesse gestartet.
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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