ST. VEIT IM INNKREIS. Am Sonntag, 7. Juni, steigt in St. Veit im Innkreis (Bezirk Braunau) das erste Rosenblüten- und Genussfest. Als Bühne dient der ganze Ort. So können die Besucher/innen wunderschöne private Gärten besichtigen, sich an Handwerks- und Brauchtumsausstellungen erfreuen oder den Hecklehrpfad erkunden.
In St. Veit im Innkreis wurde durch den Agenda 21-Prozess, der im Jahr 2000 gestartet worden war, eine ökologische und ökonomische Entwicklung in Gang gesetzt, die für einen erfreulichen Aufschwung gesorgt hat. Als zweimaliger Gewinner des Oö. Landespreises für Umwelt und Natur ist die 410-Seelen-Gemeinde mittlerweile auch weit über die Braunauer Bezirksgrenzen hinaus ein Begriff.
Eines der Aushängeschilder von St. Veit im Innkreis ist die in der einklassigen Volksschule untergebrachte „Naturschule“. In ihr wird nicht nur gelehrt, wie man hochwertige Produkte herstellt, sondern es wird auch ein Einblick in die Zusammenhänge der Natur gegeben. In 90 Lehrgängen haben bisher rund 1.500 Menschen teilgenommen. Die vielfältigen Angebote der Naturschule, die von Herta Tiefenthaler geleitet wird, stehen beim Rosenblüten- und Genussfest natürlich im Mittelpunkt. Doch es passiert noch weit mehr am Sonntag, 7. Juni. Der Ortskern wird zur Fußgänger/innenzone, in der sich die Vereine präsentieren. Bürger/innen öffnen ihre privaten Gärten zur Besichtigung. Außerdem findet eine Handwerks- und Brauchtumsausstellung statt und man kann auch dem Heckenlehrpfad sowie dem Kräuter- und Rosengarten einen Besuch abstatten.
Im Rahmen des Festes werden mit Landesrat Rudi Anschober und Landesrätin Dr.in Silvia Stöger auch zwei prominente Politiker/innen erwartet. Die Gesundheitslandesrätin wird der Gemeinde St. Veit im Innkreis für ihre vielfältigen Verdienste die Ortstafel „Gesunde Gemeinde“ überreichen.
Bildtext: Die Leiterin der Naturschule, Hertha Tiefenthaler (Bildmitte) und ihre beiden Mitarbeiterinnen Gabi Kneißl (links) und Helga Stranzinger freuen sich schon auf das Rosenblüten- und Genussfest.
Was ist Agenda 21? Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Bereits 100 oberösterreichische Gemeinden haben Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert. |
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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