WINDHAAG bei Freistadt. Im September fand in Windhaag die Startveranstaltung zum Bürgerbeteiligungsprozess Agenda 21 statt. Bei der Zukunftswerkstatt am 22. Oktober geht es an die konkrete Diskussion der wichtigsten Themen.
Die Agenda 21-Zukunftswerkstatt am 22. Oktober und die darauffolgenden Arbeitsabende bieten für jeden/jede Windhaager/in die Gelegenheit sich einzubringen. Als Leitthemen wurden beim Auftakt für Windhaag sechs Schwerpunkte festgelegt:
Generationenübergreifende Aktivitäten, Ortskernbelebung und Nahversorgung, Jugend, Nachhalter Tourismus und Kulturentwicklung, Umwelt und Energie sowie ganzheitlicher Lebensstil. Die Zukunftswerkstatt findet von 9 bis 14 Uhr im Mehrzwecksaal statt. Familien wird eine Kinderbetreuung angeboten – die Anmeldung dazu ist im Kindergarten möglich. „Wir haben Zukunft – Wir haben Ideen“ –darum geht es bei der Agenda 21 in Windhaag. Bereits bei der Ortseinfahrt werden Besucher durch das Symbol der Zukunftsgemeinde, den Übermorgenstein empfangen. Dieses Symbol soll wegweisend für den Agenda-Prozess wirken und Windhaagerinnen und Windhaager animieren, mit zu machen. Begleitet wird der Prozess durch die beiden Moderatoren Wolfgang Mader und Sabine Wurzenberger von SPES. Es werden Ideen gesammelt, gewichtet und die konkreten Ziele dazu festgelegt. Auf den Auftakt folgen dann die Zukunftsdialogtreffen: Am 3. 11. Zum Themenfeld Generationsübergreifende Aktivitäten und Ortskernbelebung (Gasthaus Wieser), am 8.11. zu Jugend und Tourismus (Gasthaus Anzinger) sowie am 10.11. zu Umwelt und ganzheitlicher Lebensstil (Gasthaus Affenzeller) jeweils um 19:30 Uhr.
Bildtext: In Windhaag startet mit der Zukunftswerkstatt am 22. Oktober eine Reihe von Agenda 21-Veranstaltungen.
(Fotocredit: Carina Traxler)
Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Mehr als 100 oberösterreichische Gemeinden haben bereits Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger-/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.
www.facebook.com/Agenda21NetzwerkOOE
Medienkontakt:
Christa Oberfichtner
Prizovsky & Partner
A – 4020 Linz – Stelzhamerstraße 2
Tel: +43 732 784 777 DW 15
Mobil: +43 664 886 24 196
c.oberfichtner@dci-consulting.at
Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
© Amt der oberösterreichischen Landesregierung
Impressum