Wippenham. Über die Gemeindegrenzen hinweg bekannt werden, die Jugend in der Gemeinde halten und mehr Menschen dazu bewegen nach Wippenham zu ziehen. Der Agenda 21-Prozess soll dabei helfen diese Ziele zu erreichen.
In der Gemeinde Wippenham findet man ein hohes Maß an Lebensqualität und aktive Menschen, die sich in den Vereinen und in der Gemeindepolitik engagieren. Wippenham hat sich zum Beispiel dem Netzwerk Gesunde Gemeinde angeschlossen und damit in den vergangenen Jahren bereits viele Aktivitäten und Veranstaltungen umgesetzt. Nun hat sich die Rieder Gemeinde für den Agenda 21-Prozess entschieden. Die Segel sind gesetzt. Beim ersten Treffen mit Mag. Josef Preundler als Prozessbegleiter und Gerhard Wipplinger vom Regionalmanagement Oberösterreich wurden die Schritte und Meilensteine festgelegt. Die Wippenhamer Agenda 21-Initiative will die Attraktivität ihrer Gemeinde steigern, um über die Gemeindegrenze hinaus bekannt zu werden, ihre Jugend zu halten und einen Zuzug von Familien zu erreichen. Mit der Erstellung eines Agenda 21-Zukunftsprofils erwarten sich die Verantwortlichen in der Gemeindepolitik einen überparteilichen Konsens und eine Richtschur für zukünftige Entwicklungen und Entscheidungen in der Gemeinde. „Dazu sollen die Talente, die Erfahrungen und das ehrenamtliche Engagement der Wippenhamer und Wippenhamerinnen genutzt, gefördert aber auch gefordert werden.“ sagt die Bürgermeisterin Roswitha Schachinger. Als externer Prozessbegleiter unterstützt Mag. Josef Preundler in den nächsten 18 Monaten die Gemeinde und will mit Einbindung der Bürger-/innen die noch ungenutzten Potentiale der Gemeinde heben und damit auch den Zusammenhalt und die Identität mit der Gemeinde fördern. Gerhard Wipplinger vom Regionalmanagement: „Die Agenda 21 ist ein erprobtes und erfolgreiches Werkzeug um Bürger-/innenbeteiligung in Gemeinden zu forcieren. Kleine Gemeinden bieten durch den Zusammenhalt und die Gemeinschaft eine hohe Lebensqualität. Es muss uns gelingen, dass junge Menschen diese Vorzüge erkennen und sich für ein Leben in der Region entscheiden und so einen Beitrag zur der Entwicklung der Region leisten.“
Der erste Meilenstein im Agenda 21 Prozess ist die Zukunftskonferenz am 28. September 2011.
Bildtext:
Gerhard Wipplinger und Mag. Josef Preundler mit den Gemeindevertreter-/innen aus Wippenham beim ersten Treffen
(Fotocredit: honorarfrei, Gemeinde Wippenham)
Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Mehr als 100 oberösterreichische Gemeinden haben bereits Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger-/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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