ALTMÜNSTER / Wie gestaltet eine Gemeinde gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft? Dieser Frage widmeten sich zahlreiche Beteiligte beim zweiten Forum Altmünster.
Ein Zitat von Albert Einstein hat sich Altmünster für ihren Agenda 21-Zukunftsprozess als Denkanstoß ausgewählt: „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben“. Dass diese Aussage die Menschen bewegt, zeigte sich am vergangenen Samstag beim zweiten Forum Altmünster recht eindrucksvoll. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger diskutierten über Projekte für Altmünster, Neukirchen und Reindlmühl. Neue Ideen wurden gesammelt und Bürgermeister Hannes Schobesberger informierte mit dem Agenda 21-Kernteam über die weitere Vorgangsweise.
Mit Impulsvorträgen wurden relevante Zukunftsthemen angezogen: Altmünster als Energiespargemeinde (DI Siegfried Aigner), L(i)ebenswertes Neukirchen (Vizebürgermeister Helmut Quatember), Nahversorgung und Landschaftserhaltung (Prof. Dr. Hans Mittendorfer), Erweiterung des Steinbruches „Mergelbruch“ (Dipl.Ing. Dr. Franz Kritzinger) und Zukunft Lebensqualität (Gerald Koller).
Die Energieerhebung in den Haushalten von Altmünster, die Entwicklung in der Landwirtschaft und der Landschaft, die Sicherung der Nahversorgung sowie die Präsentation einer weit in die Zukunft reichende Planung der Steinbrucherweiterung der Fa. Hatschek Zement waren einige der angesprochenen Themen, die in der Gemeinde interessiert mitverfolgt werden. „Der Agenda 21-Prozess bietet die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig einzubinden, zu diskutieren, miteinander zu gestalten und Veränderungen miteinander zu tragen. Ein hervorragendes Instrument gelebter Demokratie“, fasst Bürgermeister Schobesberger den Grundgedanken des Agenda 21-Prozesses in seiner Gemeinde zusammen.
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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