VORCHDORF / Die positiven Rückmeldungen aus dem Vorjahr haben das Regionalmanagement OÖ darin bestärkt, auch heuer ein Agenda 21-Netzwerktreffen für mehrere Gemeinden abzuhalten. Am 26. September um 18.30 Uhr treffen sich in der Kitzmantelfabrik in Vorchdorf Agenda-21-Gemeinden und weitere interessierte Kommunen der drei Regionen Gmunden-Vöcklabruck, Steyr-Kirchdorf und Linz/Linz- Land, um über innovative Finanzierungsmodelle in Gemeinden zu diskutieren.
Der finanzielle Spielraum für die Gemeinden wird von Jahr zu Jahr kleiner, dennoch soll die Weiterentwicklung der Gemeinden sichergestellt werden, damit sie lebenswerte und zukunftsfähige Lebensräume bleiben. Diese Herausforderung ist das Grundthema des heurigen Agenda 21-Netzwerktreffens in Vorchdorf. Das Hauptreferat widmet sich dem Thema „Bürgerhaushalt“. Mit dieser Beteiligungsmethode sollen bestimmte Teile des Gemeindebudgets gemeinsam mit den Bürger/innen diskutiert werden, um Transparenz und Mitentscheidung herzustellen, um gemeinsam Prioritäten zu setzen. Mit Dr. Elke Löffler konnte dazu eine international anerkannte Expertin gewonnen werden. Sie war Referentin in der Abteilung für öffentliche Verwaltung der OECD und ist Geschäftsführerin von Governance International. In den anschließenden Workshops stellen Bürgermeister und engagierte Agenda-21- Akteure innovative und schon bewährte regionale und kommunale Finanzierungsmodelle vor:
Gemeindewährung - Der Steyrtaler, Der Laudachtaler
Josef Illecker, Gerhard Pölzl MBA
Unverzinsliches Bürgerdarlehen - Nahversorger Vorderstoder
Bgm. Gerhard Lindbichler
Photovoltaikanlage mit Bürgerbeteiligung - Weyer
Mag. Peter Ramsmaier
Mehr Wert Geld - Nachhaltige Regionalfinanzierung in Steyr-Kirchdorf
DI Alexander Hader
Kommunale Vereinsförderungen nach Punktesystem - Kronstorf
Bgm. Dr. Christian Kolarik
Bürgerhaushalte in der Praxis
Dr. Elke Löffler
Anmeldungen zum Netzwrktreffen nimmt das Regionalmanagement unter:
rmooe.sk@rmooe.at entgegen.
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Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Mehr als 100 oberösterreichische Gemeinden haben bereits Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger-/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.
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Letzte Änderung dieser Seite: 18.05.2012
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