Gruppenfoto der 15 Referenten vor Roll-Ups
Beitrag
Regionales NW-Treffen
Oberösterreich
24.10.2019

Megatrends als Impulse für eine nachhaltige Zukunftsarbeit in den Gemeinden

Wie werden die wesentlichen Megatrends des 21. Jahrhunderts in den oberösterreichischen Gemeinden sichtbar und wie gestalten wir unser Leben in 20 Jahren? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Regionalen Agenda 21-Netzwerktreffen in Gunskirchen und Gramastetten. Präsentiert wurden die zehn wichtigsten Megatrends mit Relevanz für Oberösterreich und sechs konkrete Projekte und Handlungsansätze aus Agenda 21-Gemeinden.

„Nichts ist so beständig wie die Veränderung“ sagte schon Herakles und Megatrends sind die großen Treiber des Wandels in unserer Zeit. Sie beschreiben jene zukunftsprägenden Entwicklungen, die in den nächsten Jahren wirksam werden. Die Digitalisierung, die immer älter werdende Gesellschaft, der Klimawandel, neue Formen der Mobilität und der Arbeit sind nur ein Ausschnitt der Megatrends, die uns insbesondere auch im kommunalen Kontext beschäftigen werden. Welche Chancen ergeben sich durch diese neuen Themen und Veränderungen in unseren Gemeinden?

Dr. Johann Lefenda MA, Leiter der Oö. Zukunftsakademie, präsentierte den über 80 TeilnehmerInnen in seinem Impulsvortrag "Lernen aus der Zukunft" zehn dieser Megatrends mit Relevanz für Oberösterreich vor und machte anhand konkreter Projekte der Oö. Zukunftsakademie die praktische Arbeit mit den Megatrends begreifbar.

Erfahrene PraktikerInnen gaben anschließend am „Marktplatz der Ideen“ Einblick in kommunale Projekte, welche diese Veränderungen als Chance für neue positive Entwicklungen nutzen und nicht als Gefahr sehen. Als ReferentInnen waren beispielsweise Lisa Berndorfer von der Landspinnerei St. Aegidi zum Thema "Neue Arbeit am Land", Norbert Ellinger vom Oö. Klimabündnis zum Thema "Klimawandelanpassung", Johannes Brandl von der SPES Zukunftsakademie zum Thema "Multilokalität", Vertreter des Unabhängigen Landesfreiwilligenzentrums ("Trends im freiwilligen Engagement") oder auch Amtsleiter Reinhard Haider, der von den Erfahrungen der Gemeinde Kremsmünster mit dem Agenda 21-Tool "GemeindeNavi Agenda 2030" berichtete, vertreten.

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