15 junge Menschen diskutieren im Sesselkreis Zukunftsthemen
News
St. Stefan - Afiesl
12.10.2020

St. Stefan-Afiesl im Netzwerk "Zukunftsorte"

Der Austausch mit anderen innovativen Initiativen und Gemeinden ist auch für St. Stefan-Afiesl bereichernd und hilfreich. Unterstützt vom Agenda 21-Netzwerk OÖ ist die Mühlviertler Gemeinde nun Mitglied im Netzwerk der "Zukunftsorte". Unter dem Titel "St. Stefan-Afiesl trifft Zukunftsorte" fand im September ein gemeinsamer Startworkshop statt.

Die "Zukunftsorte" sind ein Zusammenschluss von nicht benachbarten, kreativen und innovativen österreichischen Gemeinden, die Bürgerbeteiligung, Eigeninitiative, Innovation, Lernen mit- und voneinander sowie die Verantwortungsübernahme für die nächste Generation ins Zentrum stellen. Am 18. September besuchten Obmann Josef Mathis (Gemeinde Zwischenwasser, Vorarlberg) und Projektleiter Christoph Isopp St. Stefan-Afiesl für ein erstes Kennenlernen und Austauschtreffen. 

In der ersten inhaltlichen Runde diskutierten sie gemeinsam mit 15 jungen Erwachsenen aus der Gemeinde was es bringt, ein Zukunftsort zu sein und welche Themen für die Entwicklung von St. Stefan-Afiesl in Zukunft wichtig sind. Mit dabei sind schon einige sehr konkrete Ideen, wie ein Kulturprogramm für Junge im Stefansplatzerl, eine Gemeinschaftswerkstatt, Angebote zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung für Kinder. Ein weiters wichtiges Thema war leistbares Wohnen und Überlegungen zu alternativen Wohnformen. Da der gemeinsame Austausch begeisterte, wurde die Idee geboren, diese Treffen zweimal im Jahr als Zukunftswerkstatt für die Gemeinde zu etablieren, um dem Gemeinderat Impulse für die Zukunftsgestaltung zu geben.

In einer weiteren Gesprächsrunde waren die Gemeinderäte eingeladen, die Zukunftsorte näher kennenzulernen und die Ideen der jungen Erwachsenen zu diskutieren. Ergänzt wurden diese noch um die Themen Mobilität, was brauchen junge Frauen um am Land zu bleiben, Betreuung für ältere Menschen in der Gemeinde und die Lösungssuche für Leerstand.

Homepage Verein Zukunftsorte 

Artikel St. Stefan als Zukunftsort im Neuen Volksblatt

 

Weitere Artikel

Drei Personen vor Roll-Ups, mit der Urkunde für den ÖGUT-Umweltpreis
11.05.2021

ÖGUT-Umweltpreis für das "GemeindeNavi Agenda 2030"

Die Regionalmanagement OÖ GmbH und die Oö Zukunftsakademie sind für das „GemeindeNavi Agenda 2030“ mit dem ÖGUT-Umweltpreis in der Kategorie "Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement" ausgezeichnet worden. Das Format ermöglicht Gemeinden einen niederschwelligen Zugang, um sich gemeinsam mit ihren BürgerInnen mit den SDGs zu beschäftigen und wurde im Agenda 21-Netzwerk OÖ schon vielfach erfolgreich durchgeführt. 
Bürgermeisterin Kölblinger und Landesrat Kaineder vor dem Stadtturm Vöcklabruck
10.05.2021

LR Stefan Kaineder auf Besuch in Vöcklabruck

LR Stefan Kaineder besuchte im Rahmen seiner Regionstouren auch die Bezirkshauptstadt Vöcklabruck. Neben der Auszeichnung für die Agenda 21-Arbeit der letzten beiden Jahre stand vor allem auch das Projekt "Skoonu" am Programm, das seit April mit einem innovativen Mehrweg-System die Müllberge beim "Take-Away" eindämmen soll. 
20 Personen posieren vor einem Baum für Foto
06.05.2021

Co-Design Zukunft: Die Zukunft der Region selbst gestalten

Das eigene Lebensumfeld selbst gestalten, eigene Ideen für die Region in die Tat umsetzen – wie kann das gelingen? Das fragt man am besten die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Agenda 21-Lehrgangs „Co-Design Zukunft“ aus der Region Steyr-Kirchdorf, die dieser Tage ihre Abschlusszertifikate erhalten. Aus dem Lehrgang sind 14 Praxisprojekte entstanden, die die Region bereichern.
Fotocollage mit 15 Porträts der Kernteammitglieder und dem Schriftzug Gaflenz.
04.05.2021

Bürgergenossenschaft Gaflenz steht in den Startlöchern

Die Nahversorgung der Zukunft ist das Kernthema der Agenda 21 in Gaflenz. Seit Herbst arbeitet eine Arbeitsgruppe an der Ausarbeitung eines innovativen Konzepts für ein multifunktionales und regionales Nahversorgungszentrum in Gaflenz, das im Frühjahr 2022 eröffnen soll. Die Trägerschaft und die Finanzierung dafür wird eine eigene Bürgergenossenschaft übernehmen, die kurz vor der Gründung steht.