Sechs Mitglieder der Arbeitsgruppe präsentieren die Gutscheine
News
Scharnstein, Grünau
29.02.2016

Almtaler Gemeinden bilden Währungsgemeinschaft

Im Rahmen der Agenda 21 in Scharnstein hat sich eine engagierte Arbeitsgruppe die letzten Monaten intensiv mit dem Thema „Regionale Wertschöpfung“ und „Regionalwährungen“ auseinandergesetzt. Ab sofort gibt es im Almtal den ALMRO, der nicht nur in Scharnstein, sondern auch in den Nachbargemeinden Grünau und St. Konrad erhältlich und in über 70 regionalen Betrieben einlösbar ist.

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Agenda 21 Prozesses in Scharnstein war und ist das Thema "regionale Wertschöpfung". Grundlage für das Projekt waren die Ergebnisse der Kaufkraftanalyse Almtal der Wirtschaftskammer OÖ, die Maßnahmen zur Kaufkraft-Erhaltung für die Almtal Gemeinden empfohlen hat. Den in Scharnstein bestehenden und beliebten „Nahversorger-Gutschein“ gibt es schon fast 20 Jahre. Eine Arbeitsgruppe rund um den Verein „Marktplatz im Almtal“ hat mit dem nun gemeindeübergreifenden Geschenkgutschein „ALMRO“ den Gutschein nun grundlegend überarbeitet und modernisiert und damit nochmals attraktiver gemacht.

Ab sofort sind die Gutscheine in Höhe von 10 Euro und 20 Euro auch in den Gemeinden Grünau und St. Konrad erhältlich. Damit kann man nun bei über 70 Betrieben der drei Almtal-Gemeinden einkaufen. Der ALMRO ist allen Banken in Scharnstein, Grünau und St. Konrad erhältlich. Darüber hinaus bei Elektro Lichtenwagner und Uhren-Schmuck Auer in Scharnstein; Gasthaus Silbermair in St. Konrad; Trafik Mizelli, dem Naturtierpark und im Tourismusbüro in Grünau.

Neben der Ausstattung des Gutscheins mit modernsten Sicherheitsmerkmalen wurde auch das Design mit Motiven des Fotoclubs Scharnstein neu gestaltet, mit denen sich die Bevölkerung und die Unternehmen gut identifizieren können.

Projektleiter Roland Lichtenwagner und auch die Bürgermeister der Almtalgemeinden und WK-Obmann Martin Ettinger freuen sich über die gemeindeübergreifende Initiative.

„Der ALMRO ist nicht nur ein Gutschein, er soll die Menschen auch darüber nachdenken lassen, wo sie einkaufen wollen. Welche Folgen hat mein Einkauf in auswärtigen Einkaufszentren und welchen Nutzen bringt es allen Betrieben und allen Menschen in unseren Almtal-Gemeinden, wenn ich Waren und Dienstleistungen im Ort kaufe?“,

so Lichtenwagner.

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