Ca. 50 Personen üben das Beteiligungsformat Fishbowl in einem Turnsaal.

Bürgercockpit - Digitale Bürgerbeteiligung

Wie beteiligt man Menschen, die gerade nicht vor Ort sind? Wie erreicht man jene, die vor allem über soziale Netzwerke kommunizieren? Digitalisierung verändert das Beteiligungsverhalten der Menschen. Das Agenda 21-Tool Bürgercockpit trägt dieser Tatsache Rechnung. Es wurde im Auftrag der Oö. Zukunftsakademie von Spatial Services Salzburg entwickelt und steht Agenda 21-Gemeinden zur Verfügung.

Junge Frau mit Daumen hoch und Bürgercockpit am Handy neben jungem Mann mit Blick von beiden in die Kamera

Alle Beteiligten kommunizieren über eine App auf ihrem Smartphone. Gesteuert und strukturiert wird über eine zentrale Web-Plattform. Eine Besonderheit des Bürgercockpit ist die geo-referenzierte (raumbezogene) Erfassung und Darstellung der Beiträge. Das heißt, man erhält nicht nur Ideen und Einschätzungen, sondern weiß auch, auf welchen Teil der Gemeinde bzw. Region sich diese beziehen. Vier verschiedene Module beschreiben die Bandbreite der unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten:

  1. Erfassung - Online-Fragebogen
  2. Diskussion – Information und Verbesserungsvorschläge
  3. Vorschlag – Erarbeitung konkreter Projektideen
  4. Umsetzung – Bewertung und Qualitätskontrolle

Online-Befragungen (Modul 1) bilden aktuell den Einsatzschwerpunkt des Bürgercockpit im Rahmen von Agenda 21-Prozessen in Oberösterreich.

Bürgercockpit-Anwendungen

Folgende Gemeinden nutzen das Bürgercockpit für Online-Befragungen: Alberndorf, Kremsmünster, Kronstorf, Lengau, Maria Neustift, Michaelnbach und Steinbach/Steyr.

Auch die LEADER-Region Mostlandl-Hausruck setzt das in Kooperation mit der Agenda 21 OÖ entwickelte digitale Bürgerbeteiligungstool ein.

Weitere Agenda 21-Gemeinden zeigen Interesse. Die RegionalmanagerInnen für Nachhaltigkeit und Umwelt unterstützen gerne im Rahmen ihrer Agenda 21-Förderberatung bei Fragen zum Einsatz des Bürgercockpit .

Technische Fragen zum Einsatz des Bürgercockpit